Ohrakupunktur

Ist eine Akupunktur, die nur am Ohr vorgenommen wird. Der Arzt Nogier hat 1950 in Frankreich bei Opfern von Verbrennungen am Ohr die Zusammenhänge zwischen Ohr und Körper sozusagen ganz neu entdeckt. Seine Veröffentlichungen 1956 auf dem Akupunkturkongress in Marseille gaben den Ausschlag dafür, diese uralte chinesische Behandlungsmethode wieder aufleben zu lassen. Über das Ohr sind auch die Meridiane des Körpers teilweise behandelbar.

Man geht davon aus, dass im Ohr durch neuronale und vegetative Verbindungen, die während der Embryonalentwicklung entstehen, der gesamte Mensch in Kleinformat abgebildet ist (Analogie; vgl. Benoît Mandelbrot, selbstähnliche Fraktale). Im Körper entsteht eine Reaktion, die rein wissenschaftlich mit vermehrter Durchblutung und Entspannung einhergeht.

Indikationen: Die Ohrakupunktur ist hervorragend bei Beschwerden des Bewegungsapparates, wie Verspannungen, Rückenschmerzen und schmerzenden Gelenken einsetzbar. Aber auch Beschwerden wie Neuralgien, Augenbeschwerden, Kopfschmerzen, Erkrankungen der Nasennebenhöhlen und des gesamten Atemtraktes, sowie des Verdauungstraktes sind gut behandelbar. Vgl.: www.naturheilt.com/Inhalt/WHO.htm

Kontraindikationen: Entzündungen (auch der Gelenke), Nur nach großer Anamnese: während der Schwangerschaft oder bei Stoffwechselerkankungen eventuell möglich.